Der Content Marketing Wochenrückblick KW 21 / 2017

Aldi Süd setzt auf Content Marketing

2014 gab Aldi Süd für Print-Werbung noch 61 Mio. Euro aus. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 19 Mio. Euro. Der Trend geht bei dem Discounter-Riesen Richtung Digital Advertising: Mehr als 30 Mio. Euro hat Aldi Süd in digitale Werbung investiert. Dabei sind Investitionen in Content-Erstellung noch nicht mit eingerechnet. Zwar will man nach wie vor auch mit Display Ads arbeiten, jedoch werden digitale Content-Portale weiter ausgebaut. Es geht für Sandra Sibylle Schoofs, Marketingleiterin Aldi Süd, nun darum, die jungen Menschen und deren Bedürfnisse zu verstehen und zu erreichen. Das Interview mit der Marketingleiterin können Sie hier nachlesen.

Coca-Cola wird zum Medienmacher

„Unsere Webseite war langweilig.“ erklärt Patrick Kammerer, Director of Public Affairs und Communications bei Coca-Cola. Deshalb wurde das firmeneigene Online-Magazin „Journey“ ins Leben gerufen. Aufgeteilt nach zielgruppenorientierten Rubriken wie Entertainment, Happiness, Sport und Gesellschaft bietet Coca-Cola den Nutzern eine große Menge an Content. Zusätzlich finden auch Corporate-Rubriken wie Marken und Unternehmen ihren Platz. Für die Entwicklung des Contents steht eine eigene Redaktion zur Verfügung. Kammerer erklärt, dass man so direkter mit den Nutzern kommuniziere – es ist so nicht mehr nötig, sich bei Journalisten Gehör für die Apfelernte der „Vio“-Schorle zu verschaffen. „Heute machen wir die Geschichte selbst“ sagt Kammerer. Dabei lässt er auch einfließen, dass sich diese Content-Offensive für die Marke positiv auszahlt: Je öfter Nutzer das Online-Magazin lesen, desto positiver nehmen sie die Marke wahr. Mehr dazu ist hier nachzulesen.

Content Marketing lohnt sich vor allem für große Marken

Je größer der Name, desto vertrauenswürdiger erscheint Digital Content. Das ergab eine Studie von Outbrain. Über die Hälfte der Befragten gab an, sich von hochwertigem Content inspirieren zu lassen und so auch auf neue Produkte und Dienstleistungen zu stoßen. Besonders nützlich empfinden die Befragten hierbei Produktvergleiche oder Lösungen für ein akut vorliegendes Problem. Die Studie bestätigt auch die in den vergangenen Wochen vorgestellten Ergebnisse insofern, als dass Content-Empfehlungen von Publisher-Seiten am interessantesten sind, gefolgt von nicht kommerziellem Content bekannter Marken. Mehr Zahlen dazu finden Sie hier.

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