Erfolgsfaktor Video-Content – Teil 1: Wieso immer mehr Unternehmen auf Bewegtbild setzen

Nur ein kleines Fünkchen Aufmerksamkeit erhaschen. Den Nutzer einfangen, bevor er auf eine andere Seite abspringt. Der Kampf um die Gunst der (potenziellen) Kunden im World Wide Web ist das täglich Brot des Online-Marketers. Eine Methode, die sich in den letzten Jahren bewährt hat, ist zweifelsohne das Content Marketing. Relevante Inhalte sind gefragter denn je und im Zuge dieses Trends hat sich auch das Werben mit Bewegtbild-Inhalten seines alten b2c-Korsetts entledigt. Immer mehr b2b-Branchen setzen auf den gezielten Einsatz von Video-Content – zurecht, denn wenn Content König ist, dann ist Video-Content der Herz-Bube.

B2b-Content goes Video

Im Jahr 2013 betrug das weltweit ausgegebene Marketingbudget für Online-Videos 6,6 Milliarden US Dollar. 2016 wird sich diese Summe Schätzungen zufolge verdoppelt haben. Ein Trend, der sich auch in b2b-Branchen bemerkbar macht. So gaben in einer aktuellen Befragung von rund 350 b2b-Unternehmen ganze 96% der Teilnehmer an, dass sie bereits mit Video-Content für sich werben. Ob Imagefilm, Produktpräsentation oder Erklärvideo – der Vorteil von Bewegtbild-Formaten ist, dass sie die Bedürfnisse des Rezipienten gleich an mehreren Touchpoints stillen:

 

  1. Video-Content fürs Herz:

Wer hat nicht schon mal im Kino geweint oder sich vor Lachen gekringelt? Bewegte Bilder in Zusammenhang mit einer guten Story haben das Potenzial den Nutzer auf einer tiefer liegenden, emotionalen Ebene zu erreichen. Dies können Unternehmen für sich nutzen, indem sie gezielt Emotionen wecken, die dann mit den beworbenen Produkten oder Dienstleistungen in Verbindung gebracht werden.

 

  1. Video-Content für den Bauch:

Wir nehmen die Welt um uns herum mit unseren Augen wahr und schätzen tagtäglich Situationen anhand dessen ein, was wir sehen. Videos entsprechen dieser natürlichen Wahrnehmung des Menschen. Das hat selbst in Zeiten von Photoshop und Co. zur Folge, dass unser Bauchgefühl zunächst sagt: Was man mit den eigenen Augen sehen kann, das muss wahr sein. Deshalb werden Videoformate meist als sehr Glaubwürdig eingeschätzt, was sich wiederum positiv auf das Image des Unternehmens auswirken kann.

 

  1. Video-Content für die Zunge:

Das Grundbedürfnis nach Unterhaltung bedienen Menschen schon seit jeher, indem sie sich austauschen und sich Geschichten erzählen. Nicht erst seit gestern findet dieser Storytelling-Ansatz auch im Advertising Anwendung. Eine Werbebotschaft verpackt in einer spannenden Story und transportiert über ein hochwertiges Video, kann man sich nicht nur besser merken, sondern man erzählt sie auch gerne weiter – auch in sozialen Netzwerken.

 

  1. Video-Content für den Kopf:

Viele Unternehmen, gerade im b2b-Bereich, stehen oft vor der Herausforderung, komplexe Produkte oder Dienstleistungen an den Mann zu bringen. Aber wie kommuniziert man diese nach außen, sodass sie für den Kunden greifbar werden? Mit Bewegtbild-Inhalten lassen sich komplizierte Abläufe visualisieren und so aufbereiten, dass sie leicht verständlich und somit auch einfacher zu merken sind. Negativen Reaktionen, wie z.B. hohe Absprungraten aufgrund einer zu hohen Komplexität des Produkts, wird so vorgebeugt.

 

Die Vorteile von Bewegtbild-Inhalten sind nicht von der Hand zu weisen.

Mit Video-Content zum Erfolg – Aber wie?

Die Vorteile sprechen für sich: Video-Inhalte können eine Content-Marketing-Kampagne abrunden und ihr das gewisse Etwas verleihen. Es sollte allerdings nicht unterschätzt werden, dass der Produktionsaufwand für ein anspruchsvolles, professionelles Video ungleich höher ist als für andere Content-Pieces. Der richtige Umgang mit Video-Inhalten verlangt nicht nur intensive Planung, sondern auch gestalterisches Know-How und Equipment. Damit ein Video erfolgreich durchstartet, sollte man sich deshalb zunächst einige wichtige strategische und gestalterische Fragen stellen. Welche das sind, lesen Sie in der kommenden Woche im zweiten Teil des Artikels.

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